Samstag, 20. Oktober 2012

Koh Tao

Ich hab‘s geschafft :) Seit 2 Tagen bin ich Besitzer eines Open Water Tauchscheins. Hier geht das alles ziemlich kurz und schmerzlos…meistens zumindest! Außer ein bisschen zu viel Salzwassergeschlucke beim ersten Tauchgang habe ich keine weiteren Schäden davon genommen. Ganz im Gegenteil – Tauchen in 20m Tiefe macht mittlerweile richtig Spaß, auch wenn die ersten 30 Sekunden nur durch den Mund zu atmen immer noch komisch für mich sind.

Die letzten Tage hab ich eigentlich auch nicht viel mehr gemacht als TAUCHEN :) Mit der Fähre bin ich am Montag von Chumpon direkt nach Koh Tao geschippert. Auf dem Boot wurde man dann schon direkt von Tauchschulen angesprochen und konnte um günstige Konditionen feilschen. Erica aus Brasilien war auch an einem Kurs interessiert und teilte sich kurzerhand ein kleines Bungalow mit mir. Am gleichen Abend hatten wir dann schon die erste Theorie-Stunde. Besser gesagt, 3h Film über Tauchausrüstung, Gefahren und diverse Techniken…zu viel für meinen kleinen Kopf, der dann schnell Schlaf brauchte. Doch die Möglichkeit Internet zu haben und eine „Rasta-Bar“ direkt unter dem Bungalow lenkte mich etwas von Schlaf nachholen ab :)
Umso kaputter fühlte ich mich am nächsten Morgen und zudem nicht wirklich tauchbereit. Aber wenn ich was anfange, ziehe ich das für gewöhnlich durch. So ging es morgens zurück ins Klassenzimmer - nur leider allein, denn Erica verließ der Mut und sie brach den Kurs ab :( Mein neuer Tauchpartner war ab sofort Alex aus Frankfurt und unser Tauchlehrer ist Vincent. Da er jedoch aus Frankreich stammt und kein Deutsch spricht, verständigten wir uns meistens auf Englisch, aber wer braucht schon viel Worte unter Wasser? :)
Nach weiterer Theorie galt es diese dann am Nachmittag im Meer unter Beweis zu stellen. Ein paar Schwimmübungen rund ums Boot und gescheiterten Schnorchelversuchen später, hatte ich ca. 30kg mehr auf meinem Rücken. Es ging endlich los…Tauchen im Golf von Thailand. Doch zuerst muss man so einige Übungen hinter sich bringen bevor man wirklich Fische und Korallen sieht. Also Taucherbrille unter Wasser ab und wieder aufsetzen, Bleigewichte ablegen, verschiedene Schwebeübungen, Luftversorgung vom Tauchpartner (Buddy) nehmen und natürlich auch den Notaufstieg üben. Eins komplizierter als das andere und manchmal hab ich mich glaub ich echt schlimm angestellt, sodass Vince einmal echt verzweifelt war – aber was solls…letztendlich hab ichs verstanden und konnte die letzten Tauchgänge nur noch genießen :) Übung macht den Meister!  
 
Vor allem macht es aber Spaß mit den verschiedensten Leuten tauchen zu gehen. Luca aus Italien, Alex Jon aus Schweden, Pascal aus der Schweiz und nicht zu vergessen Mr. Socksman aus Deutschland – der eigentlich Stefan heißt aber durch seine typisch-deutsche Sockentrageweise diesen Namen von uns erhielt! :) Doch nicht nur bei den Tauchgängen hatten wir ne Menge Spaß, nein auch ein Tauchschein muss ordentlich gefeiert werden…so ging es nach einem leckeren Thai-Essen direkt in die „Bar next door“ um bei Chang Beer und dem „Night-Dive-Special-Cocktail“ seinen Erfolg zu feiern. Leider hat es nicht jeder so gut vertragen, sodass am  nächsten Tag beim Tauchgang der ein oder andere erstmal noch ein Nickerchen an Deck des Tauchboots machen musste – gell Alex :P Doch die Crew an Board hat uns gut mit Ananas und Cookies versorgt um dann den 2. Tauchgang des Tages wahrzunehmen. Es ging am Freitagnachmittag dann für mich vorerst das letzte Mal in 18m Tiefe um dort mit einigen Fischen zu kuscheln, durch eine kleine Höhle zu schwimmen und mich komplett frei zu fühlen! Auch wenn an diesem Tag das Meer irgendwie überfüllt von Tauchern war, kann man die Natur voll und ganz genießen…Koh Tao ist einfach ein Taucherparadies – also nichts für reine Strandurlauber :)
 
Neben dem ganzen Tauchen (und Feiern) hab ich aber ehrlich gesagt nicht viel von der Insel gesehen…außer den besten „Pancake-Macher“ von Thailand :) Eines Abends entdeckt und von da an täglich aufgesucht!!! Schön mit viel Banane und noch mehr Schokosoße…mhmmmmm….seht ihr das Grinsen auf meinem Gesicht?

Heute verlass ich die Insel jedoch schon wieder, also auch das leckere Dessert. Es geht mit einem Nachtboot zurück aufs Festland. Hoffentlich komm ich ein bisschen zum Schlafen, wobei ich mir das momentan noch schwer vorstellen kann, wenn ich mir mit 140 Leuten eine Liegefläche teilen soll :) Ich lass mich einfach mal überraschen…

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kanchanaburi

Das waren mal 3 erlebnisreiche Tage, die ich hier in Kanchanaburi verbracht habe. Die Fahrt hierher von Bangkok aus fing schon nett an – 3 Stunden auf Holzbänken, wobei ich ständig von Kindern angeschaut wurde :) und dann noch meine Reisebegleitung Robert, mit dem ich schon im Hostel zusammen war. Leider ist er nicht wirklich ein Gentleman :( Weder Türen aufhalten, noch einen Platz freimachen oder in „gefährlicheren“ Situationen voraus zu gehen...alles nicht seine Stärke! Die Krönung ist dann noch jeden Abend- ewig im Internet surfen mit voller Zimmerbeleuchtung und sobald er die Augen zumacht, geht sein lautes Schnarchen los :( Doch will ich abends um 11Uhr mal skypen, beschwert er sich lautstark! Ich hatte definitiv schon bessere Reisebegleitungen :)

In Kanchanaburi angekommen bezogen wir erst einmal unsere neue Unterkunft. Ein Guesthouse das genau am „River Kwai“ liegt, wir schlafen also direkt auf einem Fluss – ein Floation Room. Man merkt jedes kleine Bötchen das vorbei fährt, somit nichts für Seekranke. Auch die Toilette ist spezieller – ohne Spülung dafür mit einem Eimer Wasser und einer kleinen „Schaufel“ zum Selbstspülen. Alles wird auch dann direkt in den Fluss geleitet :) 

Warum ich aber also diesen Ort gewählt habe? Er ist bekannt für seine Brücke am „River Kwai“ (gleichnamiger Film), welche im zweiten Weltkrieg mit der Todesbahn eine schreckliche Rolle spielte. Doch auch der Erawan Nationalpark mit seinem 7-stufigen Wasserfall ist eine Attraktion.

Aber eins nach dem anderen... Um zur Brücke zu gelangen, dauerte es ca. 30min zu Fuß bei extremer Hitze. Die Sonne sieht man nicht, also muss wohl jemand vergessen haben die Heizung auszustellen :) Der ganze Ort Kanchanaburi sieht nicht wirklich touristisch aus, doch an der Brücke ist es voll von kleinen Shops, Händlern und Tuktuk-Fahrern. Die Brücke selbst ist unspektakulär, man kann einmal über den Fluss laufen ohne abkassiert zu werden – mehr nicht! Deshalb gings zurück zum Guesthouse um am Abend noch auf einen Nachtmarkt zu schauen. Hier gibt es wirklich alles – vor allem Sonnenbrillen für gerade mal 1 €. Trotzdem habe ich irgendwie keine richtige Shoppinglaune, also geht’s nur zu diversen Essensständen um sich den Bauch voll zu schlagen :)

Am nächsten Tag stand ein Tagestrip zum Erawan Wasserfall auf dem Plan. Gedacht war den Local Bus um 9Uhr zu nehmen um den Tag im Nationalpark verbringen zu können. Doch die Uhren ticken hier ein wenig anders. So kam der richtige Bus gegen 11:30Uhr. Normal hat der Bus nur 25 Sitzplätze, allerdings spielt das hier keine Rolle. Insgesamt drängten sich 73 Menschen hinein, sodass ich mir gerade mal eine kleine Fläche auf dem Boden sichern konnte. Das ist nun mal der Unterschied zwischen einem Localbus für 50 Baht und einem Reiseminibus für 400 Baht. Eineinhalbstunden später am Park angekommen ging es mit Robert los um den Wasserfall zu sehen, doch schon nach Stufe 3 bin ich allein weiter. Mit 40 ist man halt doch nicht mehr so fit um die schmalen Wege und engen Stufen zügig hoch zu wandern :) So ging es für mich zuerst bis ganz nach oben, um dann auf dem Rückweg an jeder Stufe einen kurzen Badestopp zu machen. Und ja, es ist es definitiv wert die 7. Stufe zu sehen. Diese Wassermassen die nach unten schießen sind überragend und das erfrischende Wasser war zudem auch bitternötig! An manchen Stufen findet man auch eine Menge Fische im Wasser, die an einem herumknabbern :) Manche Leute bezahlen dafür – hier bekommt es man umsonst dazu!

Ziemlich nass und 3h später quetschen wir uns wieder alle in den letzten Bus des Tages zurück nach Kanchanaburi. Dieses Mal wollten wir auch ein besonderes Abendessen probieren. Ein All-you-can-eat-Buffet auf dem Nachtmarkt für ca. 2,50 €. Zuerst bekommt man eine Art Raclette und Fondue in einem auf den Tisch, dann kann man nach Lust und Laune sich alles vom Buffet nehmen und selbst Braten oder Kochen. Zudem noch frische Ananas und Wassermelone. Was genau alles in meinem Magen gelandet ist, weiß ich nicht…lecker war’s und nach über einer Stunde hatte ich Probleme vom Tisch aufzustehen, ich hatte einfach zu viel gegessen. Deshalb musste ich auch danach dringend zurück ins Guesthouse um mich auf meinem „schwimmenden“ Bett auszuruhen, doch das Gewackel hat es meinem Magen nicht leichter gemacht :(  

Eigentlich stand heute dann noch ein Besuch im Elefantenpark an, mit Reiten und Baden der Elefanten…doch irgendwie war mir morgens nicht mehr danach. So hab ich den Tag genutzt um meine weitere Route zu planen. Ich konnte mir Gott sei Dank noch eins der letzten Zugtickets nach Chumpong sichern, sodass ich ab morgen Mittag endlich in Koh Tao tauchen lernen kann! Doch deshalb heißt es gleich für mich – 16 Stunden im Bus, Zug und auf der Fähre…gegen 9Uhr werde ich dann hoffentlich die Insel erreicht haben – allein, ohne Robert :) . Und damit mein Magen brav bleibt gab es heut zum Mittag nur Reis mit Wasser und das gleiche dann noch einmal zum Abendbrot (Vielleicht zwischendurch mal n Cookie) :)

Wenn ich mich das nächste Mal melde, habe ich hoffentlich schon meinen Tauchschein in der Tasche!!!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Thailand - Bangkok



4. Land erreicht – T-Hailand :) Nach einem super Flug von Colombo hab ich total erschöpft am späten Montagabend mein Hostel U-Baan in Bangkok erreicht. Irgendwie wird mein Gepäck immer schwerer und die Wege zur Unterkunft nicht kürzer :) Ich wurde aber sehr lieb von Joy unserer „Hostel-Mama“ empfangen und teile nun seit 4 Tagen mein Zimmer mit Kelly aus Korea, Terra aus den USA (Chicago), Robert aus Hongkong und Pablo aus Spanien. 

Leider ist es hier nicht so sonnig wie erwartet… :( Täglich regnet es ca. 1-2 h und meine Kleidung ist jeden Tag so dreckig, dass ich langsam Probleme mit meinem „Kleiderschrank“ bekomme. Denn auch wenn man wäscht trocknet es durch die hohe Luftfeuchtigkeit nicht wirklich schnell…

Die letzten Tage vergingen auch ziemlich schnell. Am ersten Tag bin ich gleich mal  15 km durch Bangkok gelaufen. Zum Golden Mount, verschiedenen Tempeln, in die Haupteinkaufsmeile und später noch zum „Night-Market“. Überall sieht man Straßenstände, in kleinen Hauseingängen arbeiten die Thais an Schuhen, Autos oder zerlegen Fische und Punkt 6Uhr steht ganz Bangkok still um der Nationalhymne oder irgendwas Ähnlichem auf großen Bildschirmen zu folgen! Auch stellen sich alle Thais immer und überall ordentlich an, man sieht viele weißgepuderte Frauen oder Frauen bei denen man nicht genau wissen will ob es wirklich welche sind :) Denn vor allem auf dem Nachtmarkt werden einem ständig Pussy und Pingpong-Shows angeboten. Komisches Volk… 

Um nicht nur in Bangkok rum zu irren, bin ich am Mittwoch in die alte Hauptstadt Thailands gefahren – Ayutthaya. Normal ist der Transport hier in Bangkok sehr teuer (teuer als mein Mittagessen), jedoch war die Fahrt in die 85km entfernte Stadt ein Schnäppchen. Grad mal 0,50€ ärmer und 2h später wurden wir (Kelly, Terra und ich) von 20 Tuktuk-Fahrern empfangen die uns allen für ca. 25€ die Stadt zeigen wollten. 
Nach einigen Verhandlungen und dem Zutritt von Popin (von den Philippinen) zu unserer Gruppe konnten wir für 2,5€ pro Person die Stadt in 3h sehen. Stopps an vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Wat Phanan Choeng, Wat Yai Chai Mongkon, einem Elefantenhaus und einem rießigem liegenden Buddha.    
Als wir später am Abend dann total erschöpft an der Zugstation ankamen hieß es das der Expresszug 3h Verspätung hat – Vielen Dank!

Gut, dass man sich diese Zeit mit Essen vertreiben kann…denn auch hier genieße ich das Straßenessen und versuche immer mal wieder was Neues zu probieren. Und ja, mir und meinem Magen geht es wunderbar! :) 

Nachdem ich die ersten Tage mit Sightseeing verbracht habe, dachte ich heute wäre es mal Zeit zu shoppen. Doch irgendwie ist es gar nicht so günstig wie erhofft :/ So ging es mit leeren Taschen aber vollem Magen wieder patschnass heim ins Hostel, um von Joy liebevoll mit einem Stück Thai-Kuchen (seltsame grüne Farbe) und einem Kaffee empfangen zu werden… 

Den Rest des Abends werd ich wohl mit einer Tüte Fertigsuppe und meinem Laptop verbringen, denn wenn man mal Internet hat muss man das schließlich ausnutzen!

Hoffe euch allen geht es gut im kalten Deutschland – freue mich natürlich über jeden Kommentar oder kurze Mail von der Heimat :)


Dienstag, 9. Oktober 2012

Bye Sri Lanka

So schnell ist meine Zeit in Sri Lanka schon wieder vorbei. Und ich vermisse das Land jetzt schon! Es war echt entspannend und eine sehr schöne Zeit dort.


Aber vielleicht lag es vor allem an den Leuten. Die Leute dort sind extrem freundlich und wollen einem immer helfen. Nicht um Geld zu verdienen wie in Indien, nein…sie meinen es ernst und wollen nur das Beste für ein kleines einsames Mädel aus Deutschland :) 

Danke somit an Rudy, Anju, Lalith, Nish und all die anderen Freunde die meine Zeit dort unvergesslich gemacht haben!!! 
Aber nun zu meinen Aktivitäten dort :) Der Tagesausflug nach Kandy war richtig gut. Nisharnke und Lalith sind mit mir einmal quer durchs Land. Der erste Stopp war ein Elefanten Waisenhaus. Manche Tiere tuen einem wirklich leid, manchen fehlt ein Bein oder sie sind blind. Aber es ist überragend diesen Tieren so nah zu kommen. Danach ging es direkt nach Kandy zum Tempel of Tooth und zum Botanischen Garten. Sri Lanka hat eine beeindruckende Pflanzen- und Tierwelt. Überall ist es grün und gleicht einem Dschungel.

Nach ein paar Tagen in Sri Lanka mit den Einheimischen fühl ich mich nun auch richtig „angekommen“. Ich geh mit Ihnen zu Straßenständen zum Essen. Messer und Gabel sucht man vergeblich, wozu hat man schließlich Finger :) Doch genau das genies ich hier – zu leben wie die Einheimischen! Auch muss ich dank Lalith nie Touri-Preise bezahlen :) Er nimmt mich auch mit zu einer Buddha-Zeremonie, nicht als Tourist sondern nach der Art, wie sie es wirklich handhaben.

Ehrlich gesagt kann ich meine Zeit in Sri Lanka gar nicht richtig in Worte fassen. Die Zeit war eindeutig zu kurz, jedoch hab ich die paar Tage sehr genossen. 

Ich bin nun ein Profi im Verstehen des Cricket-Sports, liebe die vielen verschiedenen Früchte, hab meine erste Krabbe gegessen (frisch aus dem Fluss gefangen :) ) und vieles vieles mehr!!!

Wer mehr wissen will, der muss mich einfach fragen :)

Freitag, 5. Oktober 2012

Sri Lanka



Ich hab es gefunden…ein richtiges Paradies. Vor allem nach den letzten, etwas stressigen Tagen in Indien ist es hier in Sri Lanka für mich endlich wie im Urlaub! 
Nachdem ich letzten Sonntag früh im Hostel in Negombo aufgewacht bin, habe ich endlich Rudy erreicht. Er ist ein guter Bekannter meiner Arbeitskollegin Micha. Rudy wohnt südlich von Colombo in Aluthgama – und hier verbringe ich nun schon die letzten Tage…

Ich hab ein super Zimmer in einem Guesthouse von seinem Kumpel Anju – alles super sauber, ich bekomme verdammt leckeres Essen und dazu noch kostenlos die Insel gezeigt. Die ersten Tage war Chanarka (keine Ahnung wie man es schreibt :) ) mein Guide. Leider spricht er weder Englisch noch Deutsch, also war es zeitweise sehr still und somit das komplette Gegenteil von meiner Zeit in Indien :)
Mit seinem Roller sind wir durch die Straßen von Bentota und Aluthgama, vorbei an Kautschukplantagen, dem Brief (Anwesen) von Bewis Bawa, einem riesigen Buddha-Tempel, verschiedenen Märkten und natürlich auch ans Meer. Die Strände sind Gott sei Dank nicht so überlaufen. Doch für Wassersportler ideal…schöne große Wellen! Meine Hautfarbe gleicht sich nun immer mehr den Einwohnern der Inseln an – denn endlich wird das rot zu braun :) Dank der Ayurveda-Pflanze…

Am Abend sitzen wir dann alle zusammen, es kommen viele Freunde von Anju und Rudy. Gin und Rum werden hier wie Wasser getrunken und neben Shisha und ner Menge Essen wird Mensch-ärger-dich-nicht oder Karam gespielt. Auch die Verständigung klappt super – ein Mix aus deren Sprache, Zeichensprache, Englisch und Deutsch :) Es ist erstaunlich wie sich die Männer wirklich jeden Abend treffen und die Frauen zu Hause bleiben. So bin ich an allen Abenden immer das einzige Mädel, aber ich kann mich ja gut durchsetzen :) 
 
Eigentlich wollte ich auch am Mittwoch früh weiter nach Kandy und später ins Hochland Nuwara Eliya…doch ich hab mich spontan um entschieden :) Nach einem Bierchen am Strand und einem netten Gespräch mit Lalith bin ich wieder zurück zu Anju.   
Hier gibt es noch eine Menge mehr zusehen und momentan ist es auch mal ganz schön nicht ständig seine Sachen ein und auspacken zu müssen. So zeigte mir mein „neuer Guide“ Lalith eine Schildkrötenfarm, schöne Anwesen entlang der Insel bei einer Bootsfahrt auf dem Bentotariver und erklärte mir die Cricketregeln beim Spiel Sri Lanka gegen Pakistan. 
Auch konnte ich nun schon die einheimische Küche sehr gut kennen lernen. Neben ähnlichen Gerichten wie in Indien gibt es hier auch viel frischen Fisch, Srilankan Pizza und Sirlankan McDonalds – schmeckt beides sehr lecker – doch mein Lieblingsessen hier ist momentan zum Frühstück ein Toast mir frischer Maracuja :) Das Obst ist hier allgemein seeeeehr lecker! Alles frisch geerntet auf den Tisch – Mango, Papaya, Bananen, Ananas, Kokosnuss, Mangustinen, Wassermelonen…

Da Rudy sonst auch ein Guide ist, werden wir nun morgen einen Tagesausflug nach Kandy machen, d.h. 4:30Uhr aufstehen…aber das ist es wert, denn die Sri Lanka hat eine Menge mehr zu bieten als nur schöne Strände. 
Alles in allem bin ich sehr froh einen Stopp in Sri Lanka zu haben – die Freunde rund um Rudy kümmern sich total lieb um mich, passen auf mich auf, bekochen mich und zeigen mir ihr Land! Das Wetter und die unglaubliche Landschaft sind bisher auch unschlagbar…ich weiß ich komme irgendwann mal wieder hierher :)